WLAN-Abdeckung planen: Warum der Router-Standort mehr bringt als neue Hardware

Schlechtes WLAN ist selten ein Geräteproblem und fast immer ein Positionsproblem. Die Reihenfolge, in der sich Abdeckung wirklich verbessert.

1. Position vor Leistung

Funkwellen mögen freie Sicht: Ein Access Point an der Decke, mittig im Wohnbereich, schlägt jeden Hochleistungsrouter im Technikraum-Regal. Stahlbetondecken, Fußbodenheizungen und Wasserleitungen dämpfen massiv — jede durchquerte Massivwand halbiert grob die nutzbare Rate.

2. Mehrere Access Points statt Repeater

Repeater halbieren den Durchsatz und erzeugen gern Funklöcher mit voller Balkenanzeige. Wer Netzwerkkabel ziehen kann (oder PoE nutzt), nimmt pro Etage einen Access Point im selben System — mit gemeinsamem Namen und sauberem Roaming. Genau dafür sind Systeme wie UniFi gebaut.

3. Frequenzen verstehen

2,4 GHz reicht weit und durchdringt besser, ist aber langsam und voll. 5 GHz (und 6 GHz bei Wi-Fi 6E/7) ist schnell, aber empfindlich gegen Wände. Ein gutes Netz nutzt beides und lenkt die Geräte selbst — Band Steering übernimmt das.

Kurzfassung: Erst Standorte planen, dann Access Points je Etage/Zone setzen, Repeater nur als Notlösung. Passende Technik finden Sie im Sortiment; der Fachbetrieb hinter dem Shop plant auf Wunsch mit.